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Venedig

Die beste Zeit für einen Urlaub in Italien

Bella Italia lockt jedes Jahr zahlreiche Touristen an, doch gibt es einen optimalen Zeitpunkt für die Reise, oder ist das Land am Mittelmeer zu jeder Jahreszeit eine Reise wert?

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Die sommerliche Reise nach Italien war für viele Deutsche vor einigen Jahrzehnten noch der ultimative Urlaub – im Sommer wurde der VW Käfer mit dem Nötigsten bepackt und ab ging die Fahrt über den Brenner bis ans gelobte Land am Mittelmeer. Das war zu einer Zeit, als der Massentourismus noch in den Kinderschuhen steckte und man in der Regel nur einmal jährlich für einige Wochen verreiste. Kein Vergleich mit den vielen Möglichkeiten für kurze oder auch lange Reisen an die entlegensten Orte der Welt, die wir heute haben! Dennoch zählt Italien immer noch zu den begehrtesten Reiseländern und wird jedes Jahr von mehr als 50 Millionen Menschen aus aller Welt besucht. Neben der Möglichkeit, in einem Hotel einzuchecken, wird auch der Aufenthalt im Ferienhaus Italien immer beliebter. Online lassen sich die besten Angebote finden und auch gleich der passende Flug buchen – so ist man das ganze Jahr über unabhängig von Reisebüros und -veranstaltern und kann seine eigene Reise kreieren. Natürlich lohnt sich neben einem mehrwöchigen Ausflug auch ein Kurztrip in die schönen Städte Rom, Mailand, Venedig oder Florenz, die mit allerlei Sehenswürdigkeiten, Möglichkeiten zu Shoppen und kulturellen Erlebnissen locken. 

Das italienische Wetter 

Italien ist für sein gutes Wetter und den heißen Sommer bekannt, im Herbst wird das Klima durch den warmen Wüstenwind aus Nordafrika, den Scirocco, auf einem milden Niveau gehalten. Wenn dieser Wind abschwächt, folgt eine regnerische Phase. Das gilt jedoch meist nur in den warmen Küstengebieten, von denen sich die meisten Touristen angezogen fühlen. Italien hat jedoch sehr viel mehr Abwechslung zu bieten, was die Klimazonen betrifft. Zum Beispiel befinden sich hier auch die Alpen, noch dazu die Poebene und der Süden mit der Appenin-Halbinsel und den Inseln Sardinien und Sizilien.

Die Alpen

Im Grunde ist das Wetter in den italienischen Alpen mit dem der anderen Anrainerstaaten zu vergleichen, allerdings ist es hier durch die Lage etwas wärmer und zudem regenreicher, vor allem im Sommer. Wer auf der Suche nach dem ultimativen Wintervergnügen ist, sollte also seinen Urlaubsort gut auswählen. Hier zeigt sich schon die Vielfalt Italiens als Reiseland, denn ob man mit dem Bikini oder dem Skianzug im Gepäck anreisen will, ist den persönlichen Vorlieben überlassen. 

Die Poebene 

Die Ebenen Italiens, sei es die Poebene oder die flachen Gebiete im Norden des Landes, sind ein fruchtbares und dicht besiedeltes Land mit abwechslungsreichem, typisch europäischem Wetter. Die Sommer sind sehr warm bis heiß, die Winter können kalt werden und sogar Frost und Schnee mit sich bringen. Der kalte Winterwind Bora kühlt die Gegend um Triest kräftig ab, es regnet im Sommer und Herbst eher selten, dann aber kräftig. Der Norden war in den letzten Jahren für seine Unwetter bekannt, die im Herbst sowie im Frühjahr über das Land tobten. Am Alpenrand bzw. in der Lombardeisorgen die eher mediterranen Verhältnisse für angenehme Bedingungen.

Der Süden und seine Inseln 

Die südlich gelegenen Inseln Italiens bieten das heißeste Wetter des gesamten Landes, während es auf der Appenin-Halbinsel eher wechselhaft ist. Die Sommer sind hier heiß und trocken, zu allen anderen Zeiten des Jahres kann man sich nur überraschen lassen, was das Wetter betrifft. Zwischen warm und mild und regnerisch ist alles möglich. Der Süden Italiens sowie Sizilien und Sardinien locken hingegen mit bis zu elf Sonnenstunden pro Tag – die Hitze wird nicht von jedermann gut vertragen! Nachts gibt es durch kräftige Brisen vom Meer häufig eine angenehme Abkühlung.

Die Hauptstadt Rom

Natürlich zählt die Hauptstadt Italiens mit all ihren Sehenswürdigkeiten zu den absoluten Must-Sees des Landes, doch wann ist wettertechnisch der beste Zeitpunkt für einen Besuch? Wer Rom gern zu seiner wärmsten und trockensten Zeit erleben möchte, fährt im Juli bis August und genießt die durchschnittlich 24 - 25 °C. Im Januar zeigt sich Rom von seiner kältesten Seite und hat nur 6,9 °C im Mittel zu bieten.

Wann ist nun die beste Zeit für einen Urlaub in bella Italia?

Wie wir gesehen haben hat Italien zu jeder Reisezeit seinen ganz eigenen Charme. Während sich kühle und regnerische Tage mit der Besichtigung kultureller Schätze versüßen lassen, freuen sich Wintersportler über die idealen Bedingungen in den italienischen Alpen, besonders den Dolomiten. Für eine Kultur- oder Städtereise bieten sich also der Frühling oder der Herbst an, während man im Winter zwischen Dezember und März die Skier und das Snowboard auspacken kann. Der Sommer lässt sich an den Stränden des schönen Landes ganz hervorragend genießen, wobei die südlichen Teile Italiens nur für Personen geeignet sind, die mit großer Hitze umgehen können. Der Norden und der Nordosten hingegen sind etwas problematisch, was das Wetter betrifft, denn hier kommt es gerade in den letzten Jahren immer wieder zu schweren Unwettern.  

Insgesamt lässt sich also sagen, dass Italien für jeden Reisetyp und jede Vorliebe das Passende zu bieten hat und eine ideale Kombination aus Strandurlaub und Kultur oder Winterurlaub und Kultur ermöglicht. Es lohnt sich also, das schöne Land zu verschiedenen Zeiten zu besuchen und alle seine Facetten kennenzulernen. Das Schöne ist die leichte Erreichbarkeit des Stiefels am Mittelmeer, der natürlich mit dem Flugzeug, aber auch mit dem Zug und sogar mit dem eigenen PKW bequem zu erreichen ist. 

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